W. Büttner
Ars pro Vita

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von Wolfgang Büttner

Nun war es endlich soweit. Das kolossale Bassin hatte man bis zum Rand geflutet, sodass die noble Gesellschaft ihrem Pläsier frönen und im Weine, dem Schäumenden, baden konnte. Bestes Kaiserwetter herrschte zum Geburtstag der Monarchin, wie es zu erwarten war in einem Landstrich, in dem die Sonne sich täglich am Firmament zeigte. In Beckennähe befand sich das Buffet mit Marzipantorte neben kandierter gewürfelter Mangostane in Aprikosensaft sowie Sapotillenkuchen. Die Gäste drängten sich, dass kein Blatt Papier mehr zwischen zwei von ihnen hindurch passte, wovon ich mich leicht überzeugen konnte; Wissenschaftler sind zu allen Zeiten ihren Studienobjekten nahe gewesen.

 
 

 

Man sollte Gott nicht beurteilen nach der Welt so wie sie ist. Und trotzdem, es muss ein Meister sein, der solche Schnitzer macht. (van Gogh)

Über Ölmalerei ist schon sehr viel geschrieben worden. Machen wir es kurz:
Material:
Ölfarbe, Malmittel (Terpentinöl + Leinöl), Palette, Borstenpinsel oder Malspachtel, Staffelei kann - muss aber nicht sein, Abschlussfirnis.
Malgrund:
Leinwand auf Keilrahmen oder Hartfaserplatte oder Sperrholzplatte oder Malpappe.
Technik:
Man unterscheidet die Alla-prima-Malerei (Malen in einer Sitzung), das Malen in Etappen (als Sonderform die Schichtenmalerei mit lasierenden Farbschichten) und das "Aquarellieren" mit lasierenden Ölfarben.
Bei letzterem wird mit stark verdünnter Ölfarbe auf hellem Malgrund gemalt. Man kann die erste Schicht des Gemäldes mit Acrylfarbe anlegen, um dann mit transparenter Ölfarbe zu vollenden (z.B. Himmel: transparentes Indischgelb auf graues Acryl).

- Eine Anthologie -

Wir begegnen einer dreiköpfigen Mannschaft, die mit dem Heißluftballon einen Ausflug unternimmt. Dank gewisser Anstrengungen übersteht die Mehrheit diese Ballonfahrt.

Als Kenner der Materie hat Büttner sich in seinem Büchlein auch über das Rasenmähen geäußert und darüber spekuliert, welche Gedanken einem im Wartezimmer eines Arztes durch den Kopf schießen und was passiert, wenn sich die Küchengeräte gegen den Hausherren verschwören. Des Weiteren erfahren wir, warum die Hälfte der Menschheit auf den Mars umgesiedelt werden muss. Zudem begegnen wir einer vornehmen Dame auf einem anderen Planeten, dessen Bewohner in gereimter Form sprechen.

Philosophisch wird es, wenn von einem Bildhauer die Rede ist, der nebenbei auf dem Klavier spielt und seinen Gedanken freien Lauf lässt. Dass im Buch von Frauen ferngelenkte Roboter an die Stelle der Menschheit getreten sind, bedarf keiner besonderen Erwähnung.

Zu guter letzt hat der Autor sich dem Kunstmärchen zugewandt.

 
– Kurzgeschichten, Portraits, Essays –

Grafik: Wolfgang Büttner

Wir begegnen einer dreiköpfigen Mannschaft, die mit dem Heißluftballon einen Ausflug unternimmt. Dank gewisser Anstrengungen übersteht die Mehrheit diese Ballonfahrt. In einer weiteren Kurzgeschichte geht es um einen verschollenen Mann, der sich zuletzt auf einem jahrhunderte alten, stillgelegten Friedhof bei Schönebeck aufgehalten hat. Auch begegnen wir einer vornehmen Dame auf einem anderen Planeten, dessen Bewohner in gereimter Form sprechen.

Als Kenner der Materie hat der Autor sich zudem über das Rasenmähen geäußert und darüber spekuliert, welche Gedanken einem im Wartezimmer eines Arztes durch den Kopf schießen.

– wissenschaftlich, fantastisches Märchen, eine Reise ans Ende des Weltalls –

Roman von Wolfgang Büttner 

Im Buch wird eine Welt geschildert, in der Saurier und Riesenmenschen friedvoll miteinander leben.

Der Ich-Erzähler, ein Wissenschaftler, der ständig mit Forschungen beschäftigt ist, landet mit seiner Zeitmaschine in einem Königreich auf einem fernen, zweigeteilten Planeten, dessen Schwerkraft erheblich größer ist als unsere irdische. Dort herrschen ähnliche Zustände wie im antiken Rom. Vom höchsten Beamten, der seine Zukunft an der Seite der Königstochter sieht, wird er beargwöhnt.

Das Buch setzt den deutschen Erdgastrassenbauern in der Sowjetunion der 80er Jahre ein Denkmal. Der Autor hat selbst einige Jahre an der Trasse als Kraftfahrer und Kranführer gearbeitet.

Das Buch erscheint in zwei Bänden.